Dr. Mertes Consulting

Steuerungsfähigkeit
zurückgewinnen.

Wir unterstützen Organisationen der Sozialwirtschaft, wenn ihre Steuerungsfähigkeit durch Krisen, Führungsvakanzen, Organisationsprobleme, finanzielle Schwierigkeiten oder tiefgreifende Veränderungsprozesse verloren gegangen ist.

Ausgangslage

Wann unsere Arbeit beginnt

Organisationen holen uns ins Boot, wenn Entscheidungen hängen, Zahlen nicht mehr tragen oder Verantwortung nicht mehr eindeutig zugeordnet ist. Typische Situationen:

Der gemeinsame Nenner: Die Organisation hat ihre Fähigkeit verloren, sich selbst wirksam zu steuern.

Unser Ansatz

Vier Schritte

Nicht die Analyse steht am Anfang, sondern die Stabilisierung.
Erst wenn eine Organisation wieder entscheidungsfähig ist, lohnt sich die Arbeit an den Ursachen.

1

Stabilisieren

Zuerst wird die Organisation wieder handlungsfähig.

2

Verstehen

Anschließend wird die tatsächliche Problemlage erarbeitet – nicht Symptome, sondern Ursachen.

3

Verändern

Gemeinsam mit den Verantwortlichen werden die notwendigen Veränderungen geplant und umgesetzt.

4

Verantwortung zurückgeben

Ziel ist niemals dauerhafte Abhängigkeit.
Die Organisation soll wieder selbst steuern.

Instrumente

Werkzeuge, kein Selbstzweck

Die Instrumente sind nicht das Geschäftsmodell. Je nach Lage kommen insbesondere zum Einsatz:

Interim-Management

Übernahme operativer Verantwortung
auf Zeit.

Restrukturierung und Sanierung

Von frühen Steuerungsproblemen bis zu komplexen Sanierungssituationen.

Organisationsentwicklung

Anpassung von Strukturen, Rollen und Verantwortlichkeiten.

Governance-Beratung

Klärung der Zusammenarbeit zwischen Organen, Aufsicht und Führung.

Finanzielle Steuerung

Controlling, Liquidität, Planung, Transparenz, Wirtschaftlichkeit.

Personal und Führung

Besetzung kritischer Rollen, Entwicklung von Führungsstrukturen und Personalbereichen.

Referenzen

Ausgewählte Mandate

Mandanten sind mit Ausnahme des erstgenannten Verbandes vertraulich behandelt.
Klicken Sie auf „Mehr anzeigen“, um das vollständige Projektprofil zu lesen.

Komplexträger

Sanierung und Transformation eines Caritas-Komplexträgers

Ausgangslage: Wirtschaftlich und organisatorisch angespannte Lage, fehlende kaufmännische Steuerungsfähigkeit, unzureichende Transparenz für Vorstand und Aufsichtsgremien, belastete Beziehungen zu zentralen Stakeholdern.

Mandat: Zunächst Kaufmännischer Leiter (Interim) ab April 2024, anschließend Alleinvorstand (Interim) von Dezember 2024 bis März 2026.

Vorgehen:

  • Aufbau eines integrierten Management-Reportings für Vorstand und Aufsichtsrat
  • Einführung digitaler Finanz- und Liquiditätsinstrumente sowie eines Internen Kontrollsystems
  • Neuaufbau der Controlling- und Fördermittel-Organisation, Wirtschaftspläne 2024–2026, Jahresabschlüsse 2024–2025
  • Stabilisierung der Governance und Neuordnung der Zusammenarbeit mit dem Diözesancaritasverband
  • Neuaufbau des Management-Teams auf der zweiten Führungsebene
  • Normalisierung der Beziehungen zu kommunalen Refinanzierern
  • Verantwortung für strukturpolitische Entscheidungen einschließlich der Schließung zweier öffentlichkeitswirksamer Angebote

Ergebnis: 2025 positive operative Ergebnisse in allen Gesellschaften, 2026 positive Gesamtergebnisse in allen Wirtschaftsplänen. Der Verband wurde wirtschaftlich stabilisiert, organisatorisch neu aufgestellt und an eine dauerhaft besetzte Leitung übergeben.

Diözesancaritasverband

Kooperationsvereinbarung zwischen Diözesan- und Ortsebene

Mandant: Caritasverband Wiesbaden-Rheingau-Taunus e. V.
Auftragnehmer: acta Management AG

Ausgangslage: Der Aufsichtsrat beauftragte den Diözesancaritasverband, die Zusammenarbeit mit den Ortscaritasverbänden neu zu ordnen – einschließlich der Neufassung der Bistumszuschüsse und der Klärung der Rollen aller Beteiligten.

Mandat: Konzeption, Moderation und Prozesssteuerung eines mehrstufigen Beteiligungs- und Klärungsprozesses mit allen zehn Ortscaritasverbänden.

Vorgehen:

  • Strukturierte Einzelgespräche mit den Verantwortlichen der Ortsverbände und Verdichtung zu einer verbandsübergreifenden Gesamtschau
  • Identifikation gemeinsamer Interessen, abweichender Positionen und zentraler Konfliktfelder
  • Vorbereitung und Moderation eines gemeinsamen Workshops von Diözesan- und Ortsebene
  • Strukturierung der Kernthemen Rollen und Governance, Aufsicht und Dienstleistung, Finanzierung und Bistumszuschüsse sowie Service Levels und Shared Services

Ergebnis: Eine gemeinsame, belastbare Tatsachengrundlage liegt vor. Übereinstimmungen, Interessengegensätze und prioritäre Regelungsfelder sind transparent; der Rahmen für eine verbindliche Kooperationsvereinbarung steht.

Komplexträger

Coaching und Sparring eines neuen kaufmännischen Vorstands

Ausgangslage: Ein Komplexträger beförderte eine bisherige Führungskraft in die Organrolle des kaufmännischen Vorstands – in einer fachlich anspruchsvollen Situation. Vorstand und Aufsichtsrat vereinbarten eine Begleitung zum Start.

Mandat: Coaching und fachliches Sparring in der Einarbeitungsphase, ohne Linienaufgaben und ohne Entscheidungsbefugnis.

Vorgehen:

  • Begleitung des Rollenwechsels von der Führungsfunktion in die Gesamtverantwortung
  • Sparring zu Priorisierung, Selbstorganisation, Führungsverständnis und Entscheidungsverhalten
  • Gestaltung der Zusammenarbeit im Vorstand: Aufgabenverteilung, Arbeitsweise, Geschäftsordnung
  • Entwicklung eines Zielbilds für die kaufmännischen Funktionen mit klaren Rollen
  • Vor- und Nachbereitung wesentlicher Gespräche mit Aufsichtsgremium, Vorstandskollegin und Führungskräften

Ergebnis: Orientierung und Entscheidungssicherheit in der neuen Organrolle sind gestärkt, zentrale Fragen der kaufmännischen Organisation strukturiert, Umsetzungsprioritäten festgelegt.

Ortscaritasverband

Interimistische Leitung der Verwaltung

Ausgangslage: Mehrere gleichzeitige Vakanzen in den Verwaltungsbereichen und in der stellvertretenden Direktion führten zu einem Ressourcenengpass mit erheblicher Sprengkraft.

Mandat: Interimistische Leitung der Verwaltungsbereiche in Teilzeit mit dem Ziel, Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit durchgängig sicherzustellen.

Vorgehen:

  • Priorisierung bei mehreren Vakanzen und Stabilisierung der Zusammenarbeit mit der Verbandsleitung
  • Analyse fachlicher und organisatorischer Schwachstellen in Finanzwesen, Personal und Administration
  • Klärung offener Fragen aus Jahresabschluss, Rechnungswesen, Personalsteuerung und Zuständigkeiten
  • Weiterentwicklung von Steuerungs-, Kontroll- und Arbeitsprozessen
  • Vorbereitung der dauerhaften Besetzung der Verwaltungsleitung
  • Zusammenarbeit mit Direktion, Führungskräften, Mitarbeitervertretung und Wirtschaftsprüfung

Ergebnis: Die operative Handlungsfähigkeit der Verwaltung ist trotz begrenzter Ressourcen gesichert. Risiken, Rückstände und strukturelle Schwachstellen sind transparent.

Lebenshilfe NRW

Begleitung einer neuen Leitung Personal, IT und Kommunikation

Ausgangslage: Nach dem Ausscheiden des bisherigen Stelleninhabers übernahm eine neue Teamleitung den Bereich Personal, IT und Kommunikation.

Mandat: Fachliche und persönliche Begleitung der neuen Leitung in Teilzeit, um Einarbeitung und Leistungsfähigkeit des Bereichs während des Übergangs zu sichern.

Vorgehen:

  • Unterstützung bei Rollenklärung, Priorisierung und Aufbau einer wirksamen Führungs- und Arbeitsstruktur
  • Sparring zu arbeitsrechtlichen, tariflichen und personalwirtschaftlichen Einzelfragen
  • Strukturierung zentraler HR-Prozesse, unter anderem BEM sowie Arbeitszeit- und Abwesenheitsmanagement
  • Klärung von Schnittstellen zwischen Personalbereich, Geschäftsführung, Führungskräften und Interessenvertretung

Ergebnis: Die neue Leitung ist fachlich entlastet und in ihrer Rollenwahrnehmung gestärkt. Komplexe Personalthemen werden strukturiert bearbeitet, die Kontinuität des Personalbereichs ist gesichert.

Team

Allein beauftragt, nie allein im Mandat

Große Veränderungsvorhaben sind nicht die Aufgabe eines Einzelnen. Hinter Dr. Mertes Consulting steht ein Team erfahrener Verantwortungsträgerinnen und Verantwortungsträger für die Sozialwirtschaft, das mandatsbezogen eingebunden wird. Sie als Kunde bekommen einen festen Ansprechpartner – und bei Bedarf die passende zusätzliche Kompetenz, ohne neues Auswahlverfahren.

Auswahlkriterien

Fachliche Exzellenz ist notwendig, aber nicht das entscheidende Kriterium.
Wir arbeiten mit Menschen zusammen, denen Mandanten Verantwortung anvertrauen können:

Spezialisierte Kompetenzfelder

Abgrenzung

Was Sie nicht bekommen

Keine klassische Beratung

Wir verkaufen keine Konzepte, die andere umsetzen sollen.

Keine Personalvermittlung

Wir vermitteln keine Interim-Kräfte, sondern übernehmen Verantwortung für Ergebnisse.

Keine Prüfungsperspektive

Es geht nicht primär um die Bewertung der Vergangenheit, sondern um die Handlungsfähigkeit von morgen.

Keine Strategieberatung

Strategie ist relevant, soweit sie zur Steuerungsfähigkeit beiträgt.

Kein Expertenpool ohne Verantwortung

Keine lose Ansammlung von Spezialisten, sondern ein verbindlich arbeitendes Team.

Keine reine Sanierungsberatung

Sanierung ist ein Instrument, keine Identität. Mein Fokus beginnt deutlich früher.

Interim-Manager

Profil

Dr. Martin Mertes

Dr. Martin Mertes ist Interim Manager und Leiter komplexer Veränderungsprojekte in der Sozialwirtschaft. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in Dienstleistungsorganisationen und war viele Jahre als CFO und Geschäftsführer tätig. Heute begleitet er Vorstände und Aufsichtsgremien in Krisen-, Veränderungs- und Übergangssituationen. Dabei verbindet er kaufmännische Steuerung, Governance, Restrukturierung und Führung mit operativer Umsetzung und der Zusammenarbeit in einem eingespielten Team erfahrener Spezialisten.

Kontakt

Lassen Sie uns sprechen!

Kommen Sie gerne vertrauensvoll auf mich zu, um gemeinsam auszuloten, wo Ihre Organisation steht und wie ich Ihnen helfen kann, Ihre Steuerungsfähigkeit zurückzugewinnen.

Dr. Mertes Consulting
Dr. Martin Mertes
Vorster Str. 200
47918 Tönisvorst

Telefon: +49 173 2524269
E-Mail: martin.mertes@mertes-consulting.de

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